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SC Freiburg: "Immer mit der Ruhe" :: DFB

Dietmar Sehrig lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Da hilft kein enormer Umbruch im Sommer. Viele Spielerinnen haben den SC Freiburg verlassen. Darunter auch Nationalspielerin Melanie Leupolz (zum FC Bayern München). Die andere Europameisterin, Sara Däbritz (Foto), ist dafür geblieben. Gleichzeitig konnte der 52-jährige Trainer zahlreiche Neuzugänge begrüßen. Ein Grund zur Sorge? "Ach, was", sagt Sehrig. Dabei klingt er fast tiefenentspannt: "Wir haben die Qualität erhöht. Ich bin davon überzeugt, dass wir wieder unsere Ziele erreichen können. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden."

In Freiburg setzen sie erneut auf die bewährte Kombination – externe Zugänge auf der einen Seite, Spielerinnen aus der eigenen Talentschmiede auf der anderen Seite. Es gleicht einem Rätsel, das Sehrig wieder lösen muss. Welche Spielerin passt wohin? Wer sind die entscheidenden Eckpfeiler, die das ganze Konstrukt zusammenhalten? Es ist offensichtlich, dass Linksverteidiger Clara Schöne vom FC Bayern München eine entsprechende Rolle einnehmen könnte. Auch die österreichische Nationalspielerin Verena Aschauer gehört zu den Hoffnungsträgerinnen.

"Wir sind für die kommende Spielzeit gut gerüstet."

"Wir haben in unserem Kader einen guten Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen", sagt auch Managerin Birgit Bauer. Sie ist zufrieden, den Umbau weitestgehend geräuschlos über die Bühne gebracht zu haben. "Wir sind für die kommende Spielzeit gut gerüstet."

Aber reicht das wirklich, um die gute vergangene Saison noch zu übertreffen? Die Freiburgerinnen standen schließlich im Halbfinale des DFB-Pokals. Der große Traum vom Endspiel in Köln war nur noch einen Schritt entfernt. Dann allerdings holte sie eine bittere 0:1-Niederlage gegen die SGS Essen zurück in die Realität. Und in der Liga reichte es zu Platz acht. Oder muss man besser sagen: nur zu Platz acht? "Wir hätten gerne etwas besser abgeschlossen. Vorher hatten wir uns Rang fünf bis sechs zum Ziel gesetzt", sagt Sehrig. "Der war in Reichweite, und wir haben gesehen, dass das keinesfalls aussichtslos ist. Wir waren nah dran. Deshalb werden wir erneut versuchen, das zu erreichen."

[dfb]

Authors: DFB

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