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Osnabrück gegen Kiel: Das einzige Nordduell :: DFB

Seit der vergangenen Saison ist es in der 3. Liga das einzige Duell zweier Mannschaften aus dem Norddeutschen Fußballverband: VfL Osnabrück gegen Holstein Kiel. Am Samstag (ab 14 Uhr) stehen sich die beiden Vereine aus der unteren Tabellenhälfte im traditionsreichen Stadion an der Bremer Brücke, der osnatel Arena, in Osnabrück gegenüber.

Zum vergleichbaren Zeitpunkt in der zurückliegenden Spielzeit war die Begegnung sogar ein Spitzenspiel. Damals lagen die Störche aus der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein als Aufsteiger mit 14 Punkten aus acht Partien sogar auf den dritten Tabellenrang, die Niedersachsen rangierten drei Punkte dahinter. Das Spiel der Woche im DFB.de-Faktencheck.

Historischer Sieg: Eines der insgesamt 18 siegreichen Spiele (bei insgesamt 38 Duellen) gegen Holstein Kiel wird Osnabrück in ganz besonderer Erinnerungen behalten. Durch ein 2:0 gegen die Störche am 8. Juni 2005 - am 34. Spieltag in der damals noch drittklassigen Regionalliga Nord - schaffte der VfL vor 18.400 Zuschauern den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Trainer war damals Jürgen Gelsdorf, der seit einigen Jahren das Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen leitet.

Kieler Kontinuität: Holstein-Trainer Karsten Neitzel könnte im Norduell am Samstag fast die komplette Mannschaft aus dem Hinspiel der vergangenen Saison gegen Osnabrück (1:1 am 19. Oktober 2013) aufbieten. Zehn von elf Spielern der damaligen Kieler Startelf stehen nach wie vor im Kader der Störche. Lediglich Tim Danneberg verließ den Verein kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode und wechselte zum Ligakonkurrenten Chemnitzer FC. Das Gesicht der VfL-Mannschaft hat sich nach einem großen Umbruch im Sommer dagegen fast komplett verändert. Mit Daniel Heuer Fernandes, Michael Hohnstedt und dem aktuell verletzten Tom Merkens sind nur noch drei Spieler aus der damaligen Startaufstellung übrig.

Pokalerfolg: Nur noch einen Schritt sind die Osnabrücker von der Qualifikation für die DFB-Pokalhauptrunde in der kommenden Saison entfernt. Die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis zog durch ein 3:0 gegen den Nord-Regionalligisten FT Braunschweig am Mittwochabend in das Halbfinale um den Niedersachsenpokal ein. Marcel Kandziora, Addy-Waku Menga und Stanislav Iljutcenko trafen für VfL. In diesem Wettbewerb besitzen die beiden Finalteilnehmer eine Startberechtigung für den DFB-Pokal. In der Vorsaison waren die Lila-Weißen im Niedersachsen-Pokalachtelfinale (1:2 beim SV Wilhelmshaven) ausgeschieden.

Vom VfL zu Holstein: Patrick Herrmann (zur Saison 2011/2012) und Fiete Sykora (2009/10) wechselten vor einigen Jahren auf dem direkten Weg von Osnabrück nach Kiel, stiegen mit Holstein vor zwei Jahren in die 3. Liga auf. Der dritte ehemalige VfL-Spieler im Kieler Kader ist Marc Heider, der sogar in der Nachwuchsabteilung der Niedersachsen ausgebildet wurde. Der 28-Jährige kam ebenfalls 2009 über die Zwischenstation beim SV Werder Bremen II ins Storchennest und ist nun zusammen mit Sykora auch der dienstälteste Spieler im Aufgebot.

Neue Alternativen: Ein früherer Kieler hängt beim VfL noch in der Warteschleife. Der kürzlich verpflichtete Stürmer Francky Sembolo (Arminia Bielefeld) arbeitete in den zurückliegenden Tagen an seinem Trainingsrückstand. In der Restrunde der verganenen Saison überzeugte der Kongolese, der von 2009 bis 2011 für die Störche am Ball gewesen war, mit acht Treffern bei 14 Einsätzen für den Halleschen FC. Ebenfalls vor seiner Ligapremiere im Osnabrücker Trikot steht Kim Falkenberg. Der Außenverteidiger kam nach seinem Wechsel vom 1. FC Saarbrücken wegen eines Muskelfaserrisses noch nicht zum Zug.

[mspw]

Authors: DFB

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