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So knapp wie nie: Hinspielsieg in Irland :: DFB

Es gibt Spiele, von denen erzählt man sich noch eine ganze Weile nach dem Abpfiff. Das Hinspiel der DFB-Frauen gegen Irland in Dublin ist so eine Begegnung. Turbulent, abwechslungsreich und irgendwie verrückt - so könnte dieses WM-Qualifikationsspiel zusammengefasst werden. Dass am Ende die deutsche Mannschaft nach einem 3:2 (0:1) als Sieger vom Platz ging und damit ihre bis dato tadellose Bilanz in der WM-Qualifikation wahrte, darf durchaus als ein glücklicher Ausgang betrachtet werden. Schließlich gelang der entscheidende Treffer durch Melanie Leupolz erst in der Schlussminute.

Die Art und Weise, wie dieses Tor zustande kam, war bezeichnend für ein Spiel, das erst in der Schlussphase so richtig an Fahrt aufnahm. Leupolz' als Flanke gedachter Schuss segelte vom Wind unterstützt ins irische Tor. Danach - Abpfiff, Freude auf der einen, Niedergeschlagenheit auf der anderen Seite. Und eine Bundestrainerin, die sich in ihren im Vorfeld geäußerten Bedenken bestätigt sah. Silvia Neid wurde nämlich vor dem Spiel nicht müde zu betonen, wie stark die irische Mannschaft sei. "Das wird für uns keine leichte Aufgabe, weil ich weiß, dass sich die Irinnen schon seit Januar intensiv auf dieses Spiel vorbereiten - sie haben sich unheimlich viel vorgenommen", so die Bundestrainerin. Und sie sollte recht behalten.

Rückstand schon nach zwei Minuten

Die Irinnen schockten die DFB-Frauen bereits in der zweiten Minute, als Innenverteidigerin Louise Quinn einen Einwurf aus halblinker Position unhaltbar für Torhüterin Nadine Angerer zur Führung ins lange Eck verlängerte. Es war der erste Gegentreffer in der laufenden Qualifikation. Das frühe Forechecking der Mannschaft von Trainerin Susan Ronan ließ die Europameisterinnen nicht ins Spiel kommen. Nach der Pause konnten die DFB-Frauen den Druck erhöhen, Torschützin Quinn brachte Mittag im Strafraum zu Fall, Simone Laudehr verwandelte sicher zum 1:1 (65.).

In den letzten sechs Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst brachte Lena Lotzen ihr Team in Führung (84.). Doch die Irinnen schlugen erneut nach einem langen Einwurf zurück. Diesmal traf Stephanie Roche aus kurzer Distanz (89.). Beim Siegtor stand in der Schlussminute schließlich das Glück Pate, als sich eine Flanke von Leupolz vom Winde verweht über Emma Byrne ins Tor senkte (90.).

Neid bilanzierte: "Wir haben uns sehr schwergetan, daher sind wir jetzt erst einmal froh über diese drei Punkte. Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gezeigt." Und dennoch standen am Ende drei Punkte gegen eine Mannschaft, die auch heute wieder alles abrufen dürfte.

Noch Tickets zu haben

Denn heute (ab 18 Uhr, live in der ARD) steht in Heidenheim das Rückspiel gegen Irland an - es ist das letzte der laufenden WM-Qualifikation. Die DFB-Frauen haben sich durch einen 4:1-Auswärtssieg gegen Russland am vergangenen Samstag vorzeitig für die WM in Kanada 2015 qualifiziert. Trotzdem wollen sie zum Abschluss gegen Irland nicht nachlassen und besser spielen als am 5. April dieses Jahres.

Für das Spiel gegen Irland gibt es noch ausreichend Stehplatztickets, die Tageskassen öffnen heute um 16 Uhr. Auch erhältlich sind Tickets an der Frühkasse im Fanshop des 1. FC Heidenheim, und zwar heute ab 14 Uhr.

Authors: DFB

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