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Wolfsburg will Zwei-Jahres-Meisterrhythmus beibehalten :: DFB

In fast allen Bereichen setzt der VfL Wolfsburg im Jahr 2014 Maßstäbe. Die Bundesligaprofis sind als Tabellenzweiter auf Champions-League-Kurs, die Frauen führen die Bundesligatabelle sogar an, U 17 und U 23 mischen in der Spitzengruppe ihrer Spielklassen mit - und die A-Junioren überwintern an der Tabellenspitze.

Die Erfolge der U 19 entwickeln sich dabei in der Nord/Nordost-Staffel der höchsten deutschen Spielklasse sogar zum Dauerzustand. Seit der Saison 2010/2011 holten die "Wölfe" bereits viermal in Folge die nordostdeutsche Bundesligameisterschaft. Zweimal reichte es anschließend in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft sogar zum ganz großen Wurf. 2011 setzten sich die damals von Stephan Schmidt trainierten VfL-Talente erstmals die nationale Krone auf, zwei Jahre gelang unter der Regie von Dirk Kunert durch einen 3:1-Finalsieg nach Verlängerung beim FC Hansa Rostock der nächste Triumph.

In dieser Saison könnte sich der Zwei-Jahres-Rhythmus fortsetzen. Der Trainer heißt erneut Schmidt. Diesmal Hagen Schmidt, im Sommer aus dem Nachwuchsbereich des Halleschen FC verpflichtet. Er legte durch die Hinserie mit 29 Punkten einen starken Einstand hin. "Wolfsburg gehört mit seinem Nachwuchsleistungszentrum zu den führenden Vereinen in Deutschland", sagt der neue U 19-Ausbilder des VfL im Gespräch mit DFB.de. "Die Ansprüche sind groß, die ersten sechs Monate zufriedenstellend verlaufen."

Sieben aktuelle Nationalspieler im U 19-Kader

Auch privat ist der aus Thüringen stammende und lange Zeit in Leipzig lebende Fußball-Lehrer in seiner neuen Heimat angekommen: "Ja, unser familiäres Timing ist optimal. Unsere Kinder machen gerade ihre ersten Wege in die Selbständigkeit, so sind meine Frau und ich nun Fulltime-Wolfsburger geworden."

Aus den neun im Kader verbliebenen Spielern, die in der Vorsaison im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft an Hannover 96 (2:2/4:6 nach Elfmeterschießen) gescheitert waren, und den 14 aus der U 17 aufgerückten VfL-Talenten konnte Hagen Schmidt schnell ein Team formen. Einziger externe Zugang war Junior Ebot-Etchi von Hertha BSC. "Wir haben einige Berliner Jungs. Er hat sich schnell eingelebt und tut der Mannschaft als Typ gut", meint der Wolfsburger Trainer.

In fast allen Bereichen setzt der VfL Wolfsburg im Jahr 2014 Maßstäbe. Die Bundesligaprofis sind als Tabellenzweiter auf Champions-League-Kurs, die Frauen führen die Bundesligatabelle sogar an, U 17 und U 23 mischen in der Spitzengruppe ihrer Spielklassen mit - und die A-Junioren überwintern an der Tabellenspitze.

Die Erfolge der U 19 entwickeln sich dabei in der Nord/Nordost-Staffel der höchsten deutschen Spielklasse sogar zum Dauerzustand. Seit der Saison 2010/2011 holten die "Wölfe" bereits viermal in Folge die nordostdeutsche Bundesligameisterschaft. Zweimal reichte es anschließend in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft sogar zum ganz großen Wurf. 2011 setzten sich die damals von Stephan Schmidt trainierten VfL-Talente erstmals die nationale Krone auf, zwei Jahre gelang unter der Regie von Dirk Kunert durch einen 3:1-Finalsieg nach Verlängerung beim FC Hansa Rostock der nächste Triumph.

In dieser Saison könnte sich der Zwei-Jahres-Rhythmus fortsetzen. Der Trainer heißt erneut Schmidt. Diesmal Hagen Schmidt, im Sommer aus dem Nachwuchsbereich des Halleschen FC verpflichtet. Er legte durch die Hinserie mit 29 Punkten einen starken Einstand hin. "Wolfsburg gehört mit seinem Nachwuchsleistungszentrum zu den führenden Vereinen in Deutschland", sagt der neue U 19-Ausbilder des VfL im Gespräch mit DFB.de. "Die Ansprüche sind groß, die ersten sechs Monate zufriedenstellend verlaufen."

Sieben aktuelle Nationalspieler im U 19-Kader

Auch privat ist der aus Thüringen stammende und lange Zeit in Leipzig lebende Fußball-Lehrer in seiner neuen Heimat angekommen: "Ja, unser familiäres Timing ist optimal. Unsere Kinder machen gerade ihre ersten Wege in die Selbständigkeit, so sind meine Frau und ich nun Fulltime-Wolfsburger geworden."

Aus den neun im Kader verbliebenen Spielern, die in der Vorsaison im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft an Hannover 96 (2:2/4:6 nach Elfmeterschießen) gescheitert waren, und den 14 aus der U 17 aufgerückten VfL-Talenten konnte Hagen Schmidt schnell ein Team formen. Einziger externe Zugang war Junior Ebot-Etchi von Hertha BSC. "Wir haben einige Berliner Jungs. Er hat sich schnell eingelebt und tut der Mannschaft als Typ gut", meint der Wolfsburger Trainer.

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"Die neuen Spieler haben beim VfL ein gutes Rüstzeug bekommen, um das nächste Level zu erreichen. Ob wir in der Tabelle auf dem ersten Platz stehen, ist dabei nicht unbedingt maßgeblich für die Entwicklung", sagt Hagen Schmidt und verweist auf die Anzahl der Junioren-Nationalspieler in seinem Kader. Jannes Horn, Anton Donkor, Robin Ziegele, Kapitän Amara Conde und Kentu Malcolm Badu gehören der U 18-Auswahl des DFB an. Dazu kommen die beiden polnischen Nationalstürmer Oskar Zawada und Pawel Lysiak.

Oskar Zawada: Torjäger mit Topquote

Der 18-jährige Zawada zählt zu den größten Talenten in der Talentschmiede der "Wölfe", wurde bereits im Sommer mit einem bis 2018 laufenden Lizenzspielervertrag ausgestattet und rückte deshalb zunächst auch schon vorzeitig in den Regionalliga-Kader des U 23-Teams auf.

Inzwischen spielt Zawada aber wieder sehr erfolgreich bei den A-Junioren. "Solche Entscheidungen sind beim VfL möglich, weil es sehr fruchtbare wöchentliche Geprächsrunden der Entscheidungsträger aus der Bundesliga, des U 23-Projekts und der Ausbildungsabteilung gibt", meint Schmidt. Zawadas Ausbeute spricht für sich: Elf Tore, darunter zwei Dreierpacks, bei sieben Einsätzen trug der 1,92 Meter große Stürmer zum Spitzenplatz der "Wölfe" bei, die damit die Voraussetzungen für die fünfte Staffelmeisterschaft in Serie geschaffen haben.

"Typen und Siegermentalität entwickeln"

Für Schmidt geht es in erster Linie darum, eine Mentalität in seiner Mannschaft zu entwickeln. "Wir wollen Typen ausbilden, die den Willen auf Sieg verinnerlicht haben und nach dem Bestmöglichen streben", sagt der frühere Spieler von Wacker Nordhausen, Erzgebirge Aue und Sachsen Leipzig.

Einmal sind seine Spieler in diesem Jahr noch im Einsatz. Am Sonntag (ab 11 Uhr) kämpft der VfL Wolfsburg beim Südwest-Regionalligisten SV Gonsenheim um den Einzug in das Halbfinale des DFB-Junioren-Vereinspokals und hat damit sogar noch die Chance auf das "Double" aus Meisterschaft und Pokal, was bisher noch keiner U 19-Mannschaft gelang.

"Ich habe keine Bedenken, dass die Mannschaft in Gonsenheim nicht mit voller Konzentration bei der Sache sein könnte", betont der 44-Jährige und führt aus: "Der Pokal ist ein sehr attraktiver Wettbewerb. Unsere Spieler haben sich selbst als Ziel gesetzt, das Finale in Berlin zu erreichen."

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Teilnahme am DFB-Junioren-Vereinspokal verpasst

Schon jetzt steht freilich fest: In der kommenden Saison werden die Niedersachsen nicht am DFB-Junioren-Vereinspokal teilnehmen. Das Ausscheiden im Verbandspokal (12:13 nach Elfmeterschießen bei MTV Gifhorn) war das erste größere Negativerlebnis in der Ära Hagen Schmidt. "Das war ein herber und unnötiger Rückschlag", bekräftigt der 44-Jährige. "Wir haben diese Erfahrung gemacht und das Spiel abgehakt."

Während seiner langjährigen Tätigkeit beim Halleschen FC (2005 bis 2014) gewann Hagen Schmidt mehrmals den Verbandspokal von Sachsen-Anhalt, mischte mit der U 19 des Drittligisten insgesamt vier Spielzeiten in der A-Junioren-Bundesliga mit und half beim Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums. "Als ich vom FC Sachsen Leipzig nach Halle kam, steckte die Jugendabteilung praktisch noch in den Kinderschuhen. Ich denke, dass die strukturellen Veränderungen gefruchtet haben", sagt der Trainer.

Ausbildung mit Breitenreiter und Kramer

In seine Zeit beim HFC fiel auch die Ausbildung zum Fußballlehrer. Beim 59. Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef waren unter anderem auch André Breitenreiter, der inzwischen den SC Paderborn 07 sensationell zum Aufstieg in die Bundesliga führte, und Frank Kramer vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth dabei.

"Ich bin zum Lehrgang gefahren und habe gedacht, dass ich schon sehr strukturiert arbeite", betont Schmidt, der in Wolfsburg bis 2016 unter Vertrag steht und sich selbst als akribischen Arbeiter beschreibt. "Die Ausbildung war anstrengend, aber sehr hilfreich. Nun achte ich noch mehr auf Details."

Authors: DFB

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