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Nordost: Zwickaus Bollwerk kaum zu knacken :: DFB

Nur dank des um vier Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber dem punktgleichen FSV Wacker Nordhausen verabschiedete sich der FSV Zwickau in der Regionalliga Nordost als Tabellenführer in die Winterpause. Dabei stellte der ehemalige Zweitligist eine Bestmarke auf. Mit 33 Punkten und nur acht Gegentreffern aus 16 Spielen verfügen die Westsachsen über die stabilste Abwehr aller fünf Regionalliga-Staffeln. Allein an den ersten zwölf Spieltagen hielt die FSV-Abwehr elfmal den Laden dicht. Nur die Angreifer des Berliner AK (3:2 für Zwickau am 5. Spieltag) konnten bis dahin das Sachsen-Bollwerk überwinden. Am Ende waren es zwölf Zwickauer Zu-Null-Spiele.

"Wir sind ein eingeschworener Haufen und hoffen, im neuen Jahr an diese Serie anknüpfen zu können"; sagt FSV-Trainer Torsten Ziegner gegenüber DFB.de. Der 37-Jährige will auf seiner ersten Trainerstation dem Traditionsverein wieder zu alter Stärke verhelfen. Schließlich klopften die Zwickauer, die 1975/76 mit dem Erreichen des Halbfinales des Europapokals der Pokalsieger ihren größten internationalen Erfolg gefeiert hatten, in der Saison 1995/96 sogar schon einmal an das Tor zur Bundesliga. Hinter Zwickau und Nordhausen (je 33 Zähler) machen sich vor allem auch der 1. FC Magdeburg (29) und der FC Carl Zeiss (26) noch Hoffnungen, in das Titelrennen eingreifen zu können.

Im Kampf gegen den drohenden Abstieg hat aktuell Schlusslicht Viktoria 1889 Berlin (zwölf Punkte) die schlechtesten Karten, gegenüber der Konkurrenz aber noch eine Nachholpartie in der Hinterhand. Ebenfalls in der Abstiegszone findet sich der ZFC Meuselwitz (15 Zähler) wieder, war aber zuletzt im Aufwind. Knapp über dem Strich rangieren der VfB Auerbach, der aktuelle Meister TSG Neusterlitz (beide 16), Aufsteiger FSV Budissa Bautzen (17) sowie der finanziell angeschlagene VFC Plauen und Germania Halberstadt (beide 18). DFB.de präsentiert die Zahlen und Fakten zur Winterpause in der Regionalliga Nord/Nordost.

Magdeburg ist der Zuschauerkrösus

Magdeburg mobilisiert: Insgesamt 194.027 Zuschauer strömten in der Regionalliga Nord/Nordost in den 127 Begegnungen bis zur Winterpause in die Stadien. Im Schnitt sind das 1522 Besucher pro Spiel. Die meisten Zuschauer sahen am 7. Spieltag das 1:1 zwischen dem 1. FC Magdeburg und Wacker Nordhausen. Genau 7.585 Besucher sorgten für die Bestmarke. Insgesamt hat der 1. FC Magdeburg mit 6.462 Zuschauern im Schnitt auch die mit Abstand höchste Anziehungskraft bei den Fans. Auf den nächsten Plätzen folgen Carl Zeiss Jena (3211), der SV Babelsberg 03 (2196), Aufsteiger BFC Dynamo (2045) und Spitzenreiter FSV Zwickau (1959).

Tore, Tore, Tore: Am Nikolaustag sahen die Besucher der Partie VfB Germania Halberstadt gegen den Berliner AK (2:5) das bislang torreichste Spiel in der Regionalliga Nordost. In sechs weiteren Begegnungen durften die Zuschauer immerhin sechs Tore pro Spiel bejubeln. Den ersten Platz in der Offensivtabelle belegt der 1. FC Magdeburg, der mit 31 Toren am häufigsten ins Schwarze traf. Sonst knackte nur noch der Tabellenzweite Wacker Nordhausen die 30-Tore-Marke, gefolgt von Carl Zeiss Jena (28). Spitzenreiter FSV Zwickau belegt mit 25 Toren nur den sechsten Platz, kann sich aber auf seine sattelfeste Abwehr verlassen. Insgesamt fielen 336 Tore in 127 Spielen. Das bedeutet 2,65 Tore im Schnitt.

Nordhausen fährt die meisten Siege ein

Siege und Niederlagen: Obwohl Wacker Nordhausen mit zehn Erfolgen die meisten Siege aller Mannschaften landete, reicht es in der Tabelle "nur" für Platz zwei. Ligaprimus FSV Zwickau und der Tabellendritte 1. FC Magdeburg liegen mit neun Saisonsiegen dicht dahinter. Bei den Niederlagen ist der Zwickauer Abstand auf die Konkurrenz schon recht deutlich. Nur einmal verließ der FSV den Platz als Verlierer. Verfolger Wacker Nordhausen ging dreimal leer aus.

Drei "Remiskönige": Die wenigsten Dreier fuhr Schlusslicht Viktoria 1889 Berlin ein. Lediglich dreimal stand für die Hauptstädter die optimale Punktausbeute zu Buche. Die meisten Niederlagen kassierten ebenfalls Viktoria Berlin und der ZFC Meuselwitz (beide neun). Die "Remiskönige" der Liga sind Tabellenführer FSV Zwickau, der frühere DDR-Rekordmeister BFC Dynamo und der VFC Plauen, die sich jeweils sechsmal in der Saison mit einem Unentschieden zufrieden geben mussten.

Jenas Jovanovic trifft am besten

Bester Schütze: Das Rennen um die „Torjägerkrone“ ist spannend und hart umkämpft. Velimir Jovanovic vom FC Carl Zeiss Jena hat bisher elf Treffer auf seinem Konto und führt damit die Liste der erfolgreichsten Angreifer an. Mit Christian Beck (1. FC Magdeburg), der vor allem im Jahresendspurt auf Touren kam, und Manuel Farrona Pulido (Wacker Nordhausen) sind Jovanovic zwei Konkurrenten mit jeweils neun Treffern auf den Fersen. Auch Robert Andrich (Hertha BSC II/acht Tore) sowie Karim Benyaminia (Berliner AK), Lars Fuchs (1. FC Magdeburg) und Tugay Uzan (1. FC Union Berlin/alle sieben Tore) dürfen sich noch Hoffnungen machen.

Nur dank des um vier Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber dem punktgleichen FSV Wacker Nordhausen verabschiedete sich der FSV Zwickau in der Regionalliga Nordost als Tabellenführer in die Winterpause. Dabei stellte der ehemalige Zweitligist eine Bestmarke auf. Mit 33 Punkten und nur acht Gegentreffern aus 16 Spielen verfügen die Westsachsen über die stabilste Abwehr aller fünf Regionalliga-Staffeln. Allein an den ersten zwölf Spieltagen hielt die FSV-Abwehr elfmal den Laden dicht. Nur die Angreifer des Berliner AK (3:2 für Zwickau am 5. Spieltag) konnten bis dahin das Sachsen-Bollwerk überwinden. Am Ende waren es zwölf Zwickauer Zu-Null-Spiele.

"Wir sind ein eingeschworener Haufen und hoffen, im neuen Jahr an diese Serie anknüpfen zu können"; sagt FSV-Trainer Torsten Ziegner gegenüber DFB.de. Der 37-Jährige will auf seiner ersten Trainerstation dem Traditionsverein wieder zu alter Stärke verhelfen. Schließlich klopften die Zwickauer, die 1975/76 mit dem Erreichen des Halbfinales des Europapokals der Pokalsieger ihren größten internationalen Erfolg gefeiert hatten, in der Saison 1995/96 sogar schon einmal an das Tor zur Bundesliga. Hinter Zwickau und Nordhausen (je 33 Zähler) machen sich vor allem auch der 1. FC Magdeburg (29) und der FC Carl Zeiss (26) noch Hoffnungen, in das Titelrennen eingreifen zu können.

Im Kampf gegen den drohenden Abstieg hat aktuell Schlusslicht Viktoria 1889 Berlin (zwölf Punkte) die schlechtesten Karten, gegenüber der Konkurrenz aber noch eine Nachholpartie in der Hinterhand. Ebenfalls in der Abstiegszone findet sich der ZFC Meuselwitz (15 Zähler) wieder, war aber zuletzt im Aufwind. Knapp über dem Strich rangieren der VfB Auerbach, der aktuelle Meister TSG Neusterlitz (beide 16), Aufsteiger FSV Budissa Bautzen (17) sowie der finanziell angeschlagene VFC Plauen und Germania Halberstadt (beide 18). DFB.de präsentiert die Zahlen und Fakten zur Winterpause in der Regionalliga Nord/Nordost.

Magdeburg ist der Zuschauerkrösus

Magdeburg mobilisiert: Insgesamt 194.027 Zuschauer strömten in der Regionalliga Nord/Nordost in den 127 Begegnungen bis zur Winterpause in die Stadien. Im Schnitt sind das 1522 Besucher pro Spiel. Die meisten Zuschauer sahen am 7. Spieltag das 1:1 zwischen dem 1. FC Magdeburg und Wacker Nordhausen. Genau 7.585 Besucher sorgten für die Bestmarke. Insgesamt hat der 1. FC Magdeburg mit 6.462 Zuschauern im Schnitt auch die mit Abstand höchste Anziehungskraft bei den Fans. Auf den nächsten Plätzen folgen Carl Zeiss Jena (3211), der SV Babelsberg 03 (2196), Aufsteiger BFC Dynamo (2045) und Spitzenreiter FSV Zwickau (1959).

Tore, Tore, Tore: Am Nikolaustag sahen die Besucher der Partie VfB Germania Halberstadt gegen den Berliner AK (2:5) das bislang torreichste Spiel in der Regionalliga Nordost. In sechs weiteren Begegnungen durften die Zuschauer immerhin sechs Tore pro Spiel bejubeln. Den ersten Platz in der Offensivtabelle belegt der 1. FC Magdeburg, der mit 31 Toren am häufigsten ins Schwarze traf. Sonst knackte nur noch der Tabellenzweite Wacker Nordhausen die 30-Tore-Marke, gefolgt von Carl Zeiss Jena (28). Spitzenreiter FSV Zwickau belegt mit 25 Toren nur den sechsten Platz, kann sich aber auf seine sattelfeste Abwehr verlassen. Insgesamt fielen 336 Tore in 127 Spielen. Das bedeutet 2,65 Tore im Schnitt.

Nordhausen fährt die meisten Siege ein

Siege und Niederlagen: Obwohl Wacker Nordhausen mit zehn Erfolgen die meisten Siege aller Mannschaften landete, reicht es in der Tabelle "nur" für Platz zwei. Ligaprimus FSV Zwickau und der Tabellendritte 1. FC Magdeburg liegen mit neun Saisonsiegen dicht dahinter. Bei den Niederlagen ist der Zwickauer Abstand auf die Konkurrenz schon recht deutlich. Nur einmal verließ der FSV den Platz als Verlierer. Verfolger Wacker Nordhausen ging dreimal leer aus.

Drei "Remiskönige": Die wenigsten Dreier fuhr Schlusslicht Viktoria 1889 Berlin ein. Lediglich dreimal stand für die Hauptstädter die optimale Punktausbeute zu Buche. Die meisten Niederlagen kassierten ebenfalls Viktoria Berlin und der ZFC Meuselwitz (beide neun). Die "Remiskönige" der Liga sind Tabellenführer FSV Zwickau, der frühere DDR-Rekordmeister BFC Dynamo und der VFC Plauen, die sich jeweils sechsmal in der Saison mit einem Unentschieden zufrieden geben mussten.

Jenas Jovanovic trifft am besten

Bester Schütze: Das Rennen um die „Torjägerkrone“ ist spannend und hart umkämpft. Velimir Jovanovic vom FC Carl Zeiss Jena hat bisher elf Treffer auf seinem Konto und führt damit die Liste der erfolgreichsten Angreifer an. Mit Christian Beck (1. FC Magdeburg), der vor allem im Jahresendspurt auf Touren kam, und Manuel Farrona Pulido (Wacker Nordhausen) sind Jovanovic zwei Konkurrenten mit jeweils neun Treffern auf den Fersen. Auch Robert Andrich (Hertha BSC II/acht Tore) sowie Karim Benyaminia (Berliner AK), Lars Fuchs (1. FC Magdeburg) und Tugay Uzan (1. FC Union Berlin/alle sieben Tore) dürfen sich noch Hoffnungen machen.

Müller sieht "Rot": Philipp Müller vom VfB Auerbach führt die Rot-Statistik an. Bis zur Winterpause musste der 22-jährige Innenverteidiger gleich zweimal wegen eines Platzverweises vorzeitig unter die Dusche. Insgesamt 16 Mal wurde der Rote Karton gezückt. Außerdem zogen die Schiedsrichter 25 Mal die „Ampelkarte“, wobei Linksverteidiger Ugurtan Cepni (SV Babelsberg 03) als einziger Spieler zweimal vorzeitig den Platz verlassen musste. Die meisten Gelben Karten (sieben) kassierten Pierre Becken (FC Carl Zeiss Jena) und Felix Paul (VfB Auerbach).

Schon acht Trainerwechsel

Trainer-Karussell in Fahrt: In der Regionalliga Nordost drehte sich das Trainer-Karussell im Vergleich zu den anderen Staffeln besonders schnell. Bereits achtmal entschieden sich die Klubs für einen Wechsel. So wechselte der FC Carl Zeiss Jena schon zweimal den Linienchef gewechselt. Nach vier Spieltagen erwischte es zunächst Lothar Kurbjuweit, der von Karsten Hutwelker abgelöst wurde. Hutwelker blieb aber nur bis zur Winterpause im Amt und muss jetzt für Volkan Uluc Platz machen, der zuvor beim BFC Dynamo zurückgetreten war. Für Uluc übernahm dort Thomas Stratos (zuvor SSV Jahn Regensburg).

Auch Trainer-Routinier Dietmar Demuth war in dieser Saison schon für zwei Klubs am Ball. Er wurde beim Berliner AK von Özkan Gümüs abgelöst, arbeitet jetzt aber für den ZFC Meuselwitz, der sich zuvor von Marco Kämpfe getrennt hatte. Bei der TSG Neustrelitz musste Torsten Gütschow gehen, Andreas Petersen (beim Nord-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden zurückgetreten) brachte den Vorjahresmeister mit vier Spielen ohne Niederlage wieder zurück in die Spur. Bei Viktoria Berlin folgte Mario Block (zuvor Goslarer SC/RL Nord) auf Thomas Herbst. Bei Germania Halberstadt war für Achim Hollerieth nach dem 13. Spieltag Schluss. Als Interimstrainer betreute Enrico Gerlach die Mannschaft.

Zwickau und BFC Dynamo auswärts unbesiegt

Heim- und Auswärtsbilanz: Bei acht Heimauftritten bis zur Winterpause blieben Schlusslicht Viktoria 1889 Berlin und der Vorletzte VFC Plauen ohne Heimsieg. Die Berliner konnten durch drei Remis lediglich drei Punkte vor eigenem Publikum sammeln und sind deshalb auch in der Heimtabelle ganz unten zu finden. Wacker Nordhausen holte vor eigenem Publikum dagegen mit sechs Siegen und nur einer Niederlage die meisten Punkte (18). Tabellenführer FSV Zwickau liegt hier nach bisher drei Heimsiegen nur auf Platz acht, hat dafür auswärts (keine Niederlage) den Großteil seiner Punkte (21) gesammelt. Nur der BFC Dynamo ist auf fremden Plätzen ebenfalls noch unbesiegt. Die Auswärtsfahrten des VfB Auerbach (drei Punkte, noch kein Sieg) waren dagegen noch nicht von Erfolg gekrönt.

Die Dauerbrenner: Die maximale Einsatzzeit von 1440 Minuten haben gleich 15 Spieler nach den ersten 16 Runden auf dem Buckel. Mit Markus Dölz (VfB Auerbach), Maik Ebersbach (VFC Plauen), Marvin Gladrow (SV Babelsberg 03), Jukub Jakubov (FSV Budissa Bautzen), Pascal Nagel (VfB Germania Halberstadt) und Patrick Siefkes (FSV Wacker Nordhausen) verpassten sechs Torhüter keine einzige Minute. Die weiteren „Dauerbrenner“ sind die Feldspieler Mike Eglseder (1. FC Union Berlin II), Christoph Göbel (FSV Zwickau), Denny Krahl (FSV Budissa Bautzen), Jan Löhmannsröben (FSV Wacker Nordhausen), Robert Paul (FSV Zwickau), Philipp Schikora (FSV Budissa Bautzen), Lovro Sindik (SV Babelsberg 03), Marius Sowislo (1. FC Magdeburg) und Sascha Thönelt (VFC Plauen).

Authors: DFB

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