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Beratung zu SED-Unrecht in der Stadt Merseburg

Haftanstalt Haftanstalt Foto: LzA/Neumann-Becker

Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids.

Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Stasi-Bespitzelung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr. In Naumburg (Saale) bietet die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt wieder in Kooperation mit dem Caritasverband für das Bistum Magdeburg e. V. und dem Caritasverband für Halle und den Saalekreis Beratungen besonders zu diesen Themen an: strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung. Besonders wichtig für die Betroffenen: Der Bundestag hat 2019 die Fristen für Rehabilitierungsanträge aufgehoben und das Leistungsspektrum erweitert. Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich. Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten. Die Besucher/-innen haben im Rahmen des Hausrechts Mundschutz zu tragen und die Infektionsschutzbestimmungen nach „3G“ (Geimpft, Genesen oder Getestet) einzuhalten. Beratung für Opfer von SED-Unrecht durch die Beauftragte des Landes Sachsen- Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Der nächste Beratungstermin in Merseburg findet im Caritas Regionalverband, An der Hoffischerei 8, 06217 Merseburg am 26.4.2022 von 11 bis 17 Uhr statt. Eine Anmeldung ist unter Tel. 03 91 / 5 60-15 01 oder E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Quelle: Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Letzte Änderung am Donnerstag, 14 April 2022 13:12

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